Steuerfachangestellte verdienen im Median rund 44.000 € brutto im Jahr (Spanne 40.000 bis 49.000 €; Datenstand 2024 laut Stellenschmiede auf Basis von Entgeltatlas und StepStone). Einsteiger:innen liegen bei etwa 34.500 €, erfahrene Kräfte bei rund 55.000 €. In Frankfurt am Main liegt der Median mit 51.040 € etwa 16 Prozent über dem Bundesschnitt. Steuerfachwirt:innen erreichen laut gehalt.de einen Median von 51.664 €, angestellte Steuerberater:innen laut Entgeltatlas rund 84.000 € im Jahr.
Die Karriereleiter im Überblick
| Stufe | Median | Einstieg / Spanne | Quelle |
|---|---|---|---|
| Steuerfachangestellte:r | 44.000 € | Einstieg (0–2 Jahre) 34.500 €; 8+ Jahre 55.000 € | Stellenschmiede (Entgeltatlas/StepStone, Datenstand 2024) |
| Steuerfachwirt:in | 51.664 € | Quartile 46.285–57.667 €; unter 3 Jahre 44.841 €, über 9 Jahre 54.382 € | gehalt.de (Abruf 09/2026) |
| Steuerberater:in (angestellt) | ca. 84.000 € | Einstieg nach Examen 60.000–70.000 €; über 10 Jahre ca. 89.000 € | Entgeltatlas via stellenmarkt.de (07/2025) |
Steuerfachangestellte: Einstieg, Erfahrung, Region
Der Median von 44.000 € gilt für Steuerfachangestellte mit drei bis sieben Jahren Erfahrung. Berufseinsteiger:innen starten laut derselben Auswertung bei 34.500 € (31.500 bis 37.500 €), nach acht und mehr Jahren sind 55.000 € (49.000 bis 62.500 €) erreichbar. Regional ist das Rhein-Main-Gebiet ein Hochlohnstandort: Für Frankfurt am Main nennt die Auswertung einen Median von 51.040 €, rund 16 Prozent über dem Bundesschnitt — Ergebnis des Wettbewerbs zwischen Kanzleien, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Steuerabteilungen der Industrie.
Die Art des Arbeitgebers macht den zweiten großen Unterschied: Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und die großen Prüfungsgesellschaften zahlen laut Stellenschmiede deutlich über dem Niveau einer Standardkanzlei; mittelständische Kanzleien punkten dafür häufig mit Mandantennähe, Flexibilität und kürzeren Wegen zur Verantwortung.
Steuerfachwirt:in: der Sprung nach der Weiterbildung
Die Weiterbildung zur:m Steuerfachwirt:in zahlt sich messbar aus: gehalt.de nennt einen Median von 51.664 € im Jahr (4.166 € im Monat), das untere Viertel liegt bei 46.285 €, das obere bei 57.667 €. Mit der Erfahrung steigt das Gehalt von 44.841 € (unter drei Jahre) auf 54.382 € (über neun Jahre). Regional führen Baden-Württemberg (54.097 €) und Hessen (53.729 €), am unteren Ende stehen Mecklenburg-Vorpommern (44.419 €) und Sachsen-Anhalt (45.061 €).
Steuerberater:in: Median rund 84.000 €
Für angestellte Steuerberater:innen nennt der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit einen Median von etwa 84.000 € im Jahr (zitiert nach stellenmarkt.de, Juli 2025). Direkt nach dem Examen sind 60.000 bis 70.000 € üblich, bei den großen Prüfungsgesellschaften 65.000 bis 78.000 € zuzüglich Boni; mit mehr als zehn Jahren Erfahrung liegen angestellte Steuerberater:innen im Schnitt bei rund 89.000 €. Selbstständige Steuerberater:innen erzielen im Mittel höhere Einkünfte, tragen aber auch das unternehmerische Risiko.
Was das Gehalt in der Steuerberatung bewegt
- Qualifikation: Steuerfachangestellte → Steuerfachwirt:in oder Bilanzbuchhalter:in → Steuerberater:in — jede Stufe verschiebt das Gehaltsband spürbar.
- Verantwortung: eigener Mandantenkreis, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen in Eigenregie, Ansprechpartner:in für Finanzverwaltung.
- Digitalisierung: Sicherheit in DATEV und digitalen Kanzleiprozessen ist inzwischen Grundvoraussetzung — und öffnet Remote- und Hybridmodelle.
- Region und Arbeitgeber: Rhein-Main, Baden-Württemberg und Großstädte sowie Prüfungsgesellschaften und Industrie zahlen mehr als der Bundesschnitt.
- Marktlage: Steuerfachkräfte sind seit Jahren knapp — wer wechselbereit ist, hat Verhandlungsspielraum.
Gehalt verhandeln: so gehen Sie vor
- Eigenen Marktwert kennen: Qualifikationsstufe, Erfahrung, Region und Verantwortung mit den Medianen oben abgleichen.
- Gesamtpaket betrachten: Weiterbildung (z. B. zum Steuerfachwirt), Homeoffice-Anteil, Arbeitszeit und Zusatzleistungen sind bares Geld wert.
- Spanne statt Einzelwert nennen — und den Zielwert am oberen Ende des realistischen Bands ansetzen.
- Wechsel prüfen: Ein Kanzleiwechsel bringt oft mehr als die jährliche Anpassung. Über eine spezialisierte Personalvermittlung geht das vertraulich und kostenfrei.
Häufige Fragen
Wie viel verdienen Steuerfachangestellte in Frankfurt am Main?
Laut Stellenschmiede (Datenstand 2024) liegt der Median in Frankfurt bei 51.040 € brutto im Jahr — rund 16 Prozent über dem Bundesschnitt von 44.000 €.
Lohnt sich die Weiterbildung zum Steuerfachwirt finanziell?
Ja. Der Median liegt laut gehalt.de bei 51.664 € gegenüber 44.000 € für Steuerfachangestellte — die Quellen haben unterschiedliche Datenbasen, die Richtung ist aber eindeutig. Dazu kommen mehr Verantwortung und bessere Wechselchancen.
Verdienen Steuerberater:innen in Kanzleien oder in Unternehmen mehr?
Die höchsten Einstiegsgehälter nennen die Quellen bei den großen Prüfungsgesellschaften (65.000 bis 78.000 € zuzüglich Boni). Steuerabteilungen der Industrie zahlen meist ebenfalls über dem Niveau kleiner Kanzleien; Kanzleien bieten dafür oft Partnerperspektiven.
Kostet mich der Wechsel über ELF Recruiting etwas?
Nein. Für Kandidat:innen ist die Vermittlung kostenfrei und vertraulich — das Honorar trägt die Kanzlei oder das Unternehmen.
Quellen
- Gehalt als Steuerfachangestellte 2025: 44.000 € Median (Basis: Entgeltatlas, StepStone-Gehaltsreport, Kununu; Datenstand 2024) — Stellenschmiede, 31. Dez. 2024, abgerufen am 07. Sept. 2026
- Steuerfachwirt/-in — Gehalt & Beruf — gehalt.de, 07. Sept. 2026, abgerufen am 07. Sept. 2026
- Gehalt für Steuerberater 2025: Einkommen, Entwicklung und Zukunftschancen (zitiert den Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit) — stellenmarkt.de, 09. Juli 2025
- Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit — Bundesagentur für Arbeit, 07. Sept. 2026, abgerufen am 07. Sept. 2026
Zahlen sind Stand der genannten Quellen; wir prüfen Artikel spätestens alle drei Monate. Erstveröffentlichung 07. Sept. 2026, zuletzt aktualisiert 07. Sept. 2026.
Autor:in
Gründer & Geschäftsführer, ELF Recruiting
